Routenzüge werden immer wichtiger

Über alle Branchen hinweg stehen Unternehmen vor der wachsenden Herausforderung, Ressourcen optimiert, gewinnbringend und nachhaltig einzusetzen, um in dynamischen Marktumfeldern bestehen zu können. Speziell in logistischen Belangen stellt sich inzwischen oft die Frage: Mensch oder Maschine? Die staplerfreie Produktionslogistik mit automatisierten Routenzugsystemen ist ein anschauliches Beispiel dafür, dass das eine das andere nicht ausschließt. Vielmehr sorgt die Synergie beider Komponenten für hohe Effizienz und den wertschöpfenden und gesundheitsfördernden Einsatz von Mitarbeiter*innen. Mit 100 Jahren Erfahrung in der Konzeption und Implementierung intelligenter Intralogistiklösungen ist der Hersteller Partner, wenn es darum geht, Produktionslogistik zu optimieren und mit automatisierten Prozessen erfolgreich die Zukunft zu gestalten. Seit der Jahrtausendwende steht der Begriff des Routenzugssystems in europäischen und deutschen Fachkreisen für schlanke Prozesse und eine getaktete innerbetriebliche Logistik. Die Funktionsweise geht zurück auf das Milkrun-Prinzip, das in den USA bereits in den 1960er Jahren die Versorgung mit Lebensmitteln sicherstellte. Wie der Milchmann allmorgendlich seine Runde fährt und dabei leere gegen volle Kannen tauscht, werden hierbei Produktionen mittels Schleppfahrzeugen zeit- und bedarfsgerecht mit Materialien versorgt. Im gleichen Zug erfolgt die Entsorgung von Materialien oder der Weitertransport von Teilprodukten. Das Routenzugsystem entwickelt diesen Gedanken systematisch weiter. Dank Trolleys, die in am Schleppfahrzeug angehängte Rahmen geschoben werden, können flexibel und schnell gesamte Produktionslinien just in time oder just in sequence beliefert werden. Das perfekte Zusammenspiel von Trolley und Rahmen ist hierbei ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg. Neben der effizienten und prozesssicheren Materialver- und -entsorgung profitieren Unternehmen auch hinsichtlich Produktivitätssteigerung, Kostenoptimierung und Produktionsindividualität. Die zyklisch getaktete Versorgung über eine gleichbleibende Route sorgt zusätzlich für Sicherheit, innerbetriebliche Verkehrsberuhigung sowie Arbeitsergonomie. 

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